„Die Umsetzung neuer Technologien in skalierbare industrielle Lösungen muss Hand in Hand gehen“, sagt Petrik Ziebeil, CTO bei IPCO.
Innovationen in der industriellen Verarbeitung werden oft im Hinblick auf bahnbrechende Materialien oder neue Technologien diskutiert. Bei IPCO sehen wir das anders.
Damit eine Idee langfristiges, profitables Wachstum fördern kann, darf sie nicht isoliert oder eine einmalige Angelegenheit sein. Dies muss aus einem integrierten Modell stammen, das auf Materialwissenschaft, skalierbarer Produktion, Zusammenarbeit und langfristiger Strategie basiert.
Wir sind davon überzeugt, dass dieser ganzheitliche Ansatz Ideen in Innovationen verwandelt: neue Lösungen, die im industriellen Maßstab zuverlässig funktionieren, messbare geschäftliche Auswirkungen haben und Wachstum über Jahrzehnte statt über Quartale hinweg unterstützen.
Innovation beginnt bei den Materialien – endet aber nicht dort
Über alle Industrien hinweg entwickeln sich Materialien rasant weiter. Von Platten in der Bauindustrie bis hin zu Flugzeuginnenräumen suchen Hersteller nach höherer Leistung, leichteren Konstruktionen und verbesserter Haltbarkeit sowie nach Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Anwendungen für ein zweites Leben.
Diese Entwicklungen sind essenziell – doch Materialinnovation allein reicht nicht aus.
Ebenso wichtig ist die Fähigkeit, diese Materialien effizient, zuverlässig und in großem Maßstab zu produzieren. Ein Material, das in Tests zwar gut abschneidet, aber nicht konsistent, sicher oder nachhaltig hergestellt werden kann, wird niemals einen echten Mehrwert bieten.
Innovation muss sich daher parallel sowohl auf die Entwicklung von Materialien als auch auf skalierbare Produktionstechnologie konzentrieren.
Von den frühesten Phasen an müssen Materialien unter Berücksichtigung der industriellen Realität – kontinuierliche Produktion, reale Betriebsbedingungen und wirtschaftliche Rahmenbedingungen – konzipiert werden, da sie sonst keinen Mehrwert in großem Maßstab liefern können.
Gemeinsame Entwicklung ist eine Notwendigkeit, keine Option
Innovation ist nichts, was man isoliert betreiben sollte. Im Laufe der Jahre waren viele unserer erfolgreichsten Entwicklungen das Ergebnis gemeinsamer Projekte mit Kunden und Partnern, kombiniert mit Forschungsinitiativen und Industriekooperationen.
Die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden ermöglicht es uns, echte Probleme zu lösen, statt nur theoretische Ansätze zu verfolgen. Dies gibt uns frühzeitig Einblick in neue Anforderungen, Marktbedingungen, regulatorischen Druck und Leistungsziele und ermöglicht es Kunden, neue Prozesse abzusichern, bevor sie sich zu einer umfassenden Investition verpflichten.
Wir arbeiten auch eng mit der Forschungsgemeinschaft zusammen. Initiativen wie WISE – die Wallenberg Initiative Materials Science for Sustainability – vernetzen die Forschung an neuen Materialien mit aufstrebenden Start-ups, die mit neuartigen, nachhaltigen Materialien arbeiten. Obwohl diese Innovationen oft in sehr kleinem Maßstab beginnen, helfen sie dabei, die Lücke zur industriellen Realität zu schließen.
Die Zusammenarbeit hilft uns, Technologien kontinuierlich zu verfeinern, neue Anwendungsbereiche zu identifizieren und eng mit den neuesten Entwicklungen in den Bereichen Materialien, Verarbeitung und Fertigung verbunden zu bleiben.
Vom Konzept zur industriellen Realität
Wie und wo Innovation stattfindet, ist entscheidend. Bei IPCO führen wir Entwicklungsarbeiten bei Kunden vor Ort, in Forschungsinstituten und in unseren eigenen fünf Produktivitätszentren durch.
Diese Zentren spielen eine entscheidende Rolle in unserem Innovationsmodell – sie sind ein Spielplatz für die Produktvision der Industrien.
Sie ermöglichen es uns, Materialien, Prozesse und Ausrüstung unter realistischen Bedingungen zu validieren und so die Lücke zwischen Pilotmaßstab und vollumfänglicher industrieller Produktion zu schließen. Kunden können Lösungen vertrauensvoll testen, optimieren und skalieren, während wir sicherstellen, dass neue Technologien die Anforderungen an Verfügbarkeit, Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit erfüllen. Dieser Prozess ist unerlässlich, um vielversprechende Prototypen in echte, robuste industrielle Lösungen zu verwandeln. Innovation im Einklang mit langfristigem Wert Für uns bei IPCO bedeutet Innovation, den langfristigen Erfolg unserer Kunden zu unterstützen und dabei selbst zu lernen und zu wachsen. Das bedeutet, F&E-Investitionen an klaren strategischen Prioritäten auszurichten, sich auf die Lebenszyklusleistung statt auf kurzfristige Gewinne zu konzentrieren und den Erfolg an echten Ergebnissen zu messen: Produktivität, Zuverlässigkeit, Energieeffizienz und eine geringere Umweltbelastung. Durch die Kombination von Fachwissen über Materialien und skalierbare industrielle Verarbeitung sowie die Zusammenarbeit mit Kunden schaffen wir Lösungen – und Partnerschaften –, die auf Langlebigkeit ausgelegt sind.
Erfahren Sie mehr über die Innovationsfähigkeiten, Testzentren und Verarbeitungslösungen von IPCO unter www.ipco.com
