IPCO wird Partner einer neuen Forschungsarena in Norrköping, Schweden, um Machbarkeitsstudien für die Herstellung nachhaltiger Produkte und Technologien, einschließlich Batterien, anzubieten.
Die WISE Research Arena on Sustainable Electrochemical Technologies, die Teil des Forschungsprogramms WISE (Wallenberg Initiative Material Science for Sustainability) ist, wird ein wegweisendes Testzentrum für Batterieinnovationen sein. WISE ist Schwedens größtes Forschungsprogramm im Bereich Materialwissenschaften für eine nachhaltige Zukunft. Die Forschung wird von der Knut and Alice Wallenberg Foundation finanziert.
Die heutigen Batterien – und der elektrochemische Sektor im Allgemeinen – sind in hohem Maße sowohl von PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen), die Schadstoffe sind, als auch von kritischen Rohstoffen wie Kobalt, Platin und Lithium abhängig. Angesichts neuer Vorschriften für PFAS und diese Materialien suchen Unternehmen dringend nach nachhaltigen Alternativen.
Eines der Ziele des neuen Forschungsbereichs ist die Entwicklung neuer Materialien für Batterien. Privatunternehmen, einschließlich Alleima und redox.me, und Wissenschaftler der Chalmers University sowie der Universitäten Linköping und Karlstad werden ihre Kräfte bündeln, um nachhaltige Alternativen zu erforschen.
Forscher müssen ein Verständnis für den Herstellungsprozess entwickeln und dafür, wie dieser es ihnen ermöglichen könnte, ihre Materialien zu skalieren und zu industrialisieren. Um dies zu erreichen, benötigen sie eine Möglichkeit, neue Materialien in kleinem Maßstab zu testen.
IPCO beabsichtigt, Forschern die Möglichkeit zu bieten, die Expertise, die Ausrüstung und die Erfahrung in seinen Produktivitätszentren in Fellbach und Göppingen zu nutzen. Alternativ könnte die Testausrüstung in Schweden gebaut werden – möglicherweise am WISE-Forschungszentrum in Norrköping. Anders Bodin, Leiter F&E bei IPCO, sagte: „Die Experimente im kleinen Maßstab von heute sind die Großprojekte von morgen für IPCO.“ Die Hoffnung ist, dass diese Partnerschaft uns bei Unternehmen, die die Produktion innovativer Materialien skalieren möchten, ins Bewusstsein rückt und es uns gleichzeitig ermöglicht, einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.“
